Lernen durch forschendes und gestalterisches Engagement für die Umwelt
Das Projekt Creative-Science-Lab richtet sich an Jugendliche ab ca. 14 Jahren und verbindet naturwissenschaftliches Forschen, kreatives Gestalten und digitales Lernen. In einem praxisnahen Lernsetting untersuchen die Schüler reale Umweltphänomene, nehmen Wasserproben, entdecken Mikroorganismen unter dem Mikroskop und arbeiten mit digitalen Werkzeugen wie der senseBox EDU S2.
Ein besonderer Zugang entsteht durch die Verbindung von Forschung, Klang und Spiel: Mit Pflanzenmusik lassen die Jugendlichen Apfelbäume, Eichen und Mohnblumen erklingen und erleben Natur auf ungewohnte, sinnliche Weise. Gleichzeitig gestalten sie eigene Pixel-Art-Mikroorganismen, die direkt in das Lernspiel MicroRacings der Universität Rostock integriert werden. Anschließend können die Schüler ihre eigenen Figuren ins Rennen schicken und dabei Gewicht, Geschwindigkeit sowie den Streckenverlauf verändern.
So wird spielerisch erfahrbar, wie naturwissenschaftliches Forschen, kreative digitale Gestaltung und Game-based Learning ineinandergreifen. Die Jugendlichen setzen sich aktiv mit Umwelt, Nachhaltigkeit und ihrem eigenen Handeln auseinander. Sie lernen nicht nur, ökologische Zusammenhänge zu beobachten und zu verstehen, sondern entwickeln eigene Ideen, gestalten digitale Inhalte und erleben sich als Mitgestalter einer nachhaltigen Zukunft.
Das Creative-Science-Lab folgt dem Service-Learning-Ansatz: Bildung, gesellschaftliches Engagement und Kreativität werden miteinander verbunden. Ziel ist es, Umweltbewusstsein, MINT+-Interesse und Handlungskompetenz zu stärken – niedrigschwellig, praxisorientiert und nah an der Lebenswelt der Jugendlichen.
Gefördert von der Joachim Herz Stiftung.
